Pressemitteilungen

Das Kleinanzeigenportal ist ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Amberg-Sulzbach/Amberg. Längst nicht alle Elektrogeräte, Möbel oder andere Haushaltsgegenstände, die täglich auf Wertstoffhöfen des Landkreises und der Stadt angeliefert werden, sind schrottreif. Oft finden sich noch wahre Schätze darunter, die bestens funktionieren. Dankbare Zweitnutzer würden sich über einen weiteren Lebenszyklus der gut erhaltenen Waschmaschine oder des hübschen Sofas freuen. Um Erst- und Zweitnutzer ganz einfach zusammenzubringen, hat das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg jetzt ein neues, regionales Internetportal für Kleinanzeigen eingerichtet. Hier können je nach Wunsch die noch wertvollen Dinge verschenkt, getauscht oder auch verkauft werden. Das Besondere am neuen Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist seine redaktionelle Betreuung: Alle Inserate werden vor der Veröffentlichung auf ihren privaten Gebrauch geprüft. Das schützt die Nutzer vor professionellen Händlern. Lästige Werbeanzeigen sind ausgeschlossen. Von dem neuen Verwertungsportal profitieren keineswegs nur die Nutzer. Das Inserieren ist kinderleicht, blitzschnell und ohne Anmeldung. Das Inserat wird nach vier Wochen automatisch gelöscht, wenn es nicht vom Inserenten selbst entfernt wird. Ressourcenschonende Abfallvermeidung heißt das Ziel. Was wieder verwendet wird, bevor es irgendwann endgültig in der Entsorgung landet, schont unsere Umwelt. Mit dem Internet-Verschenkmarkt werden Menschen aus der Region unterstützt, neue Kontakte geknüpft und die Umwelt entlastet, weil die noch verwertbaren Gegenstände weiterverwendet werden können. Das Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist unter https://amberg-sulzbach-kleinanzeigen.de ab sofort abrufbar und kann von jedem Re-User genutzt werden. Ressourcen schonen ist auch das Motto bei den Klima- und Repair Cafés im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Das Projekt ist mittlerweile auf 10 Kommunen ausgeweitet und wird sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Die Termine für das Jahr 2022 stehen bereits fest und finden immer samstags statt: Januar: Kastl und Amberg; Februar: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; März: Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Ursensollen; April: Kastl und Amberg; Mai: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; Juni: Ursensollen und Hirschau; Juli: Amberg, Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Kastl; September: Ensdorf, Etzelwang; Oktober: Auerbach, Ursensollen, Vilseck, Hirschau und Freudenberg; November: Kümmersbruck und Amberg.

Die Anmeldungen für die Gemeinde Ursensollen werden unter 09628/92390 oder gemeinde@ursensollen.de für Amberg unter 09621 | 101713 oder umweltwerkstatt@amberg.de) entgegengenommen. Anmeldungen für die übrigen Klima- und Repair Cafés im Landkreis werden unter 09624 | 903646 | rc@zen-ensdorf.de angenommen. Nähere Informationen zum Projekt sowie die genauen Lokalitäten und Termine sind unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html veröffentlicht. Kontakt zur ZEN-Geschäftsstelle unter 09624 | 903646 oder zen@zen-ensdorf.de.

Internet-Verschenkmarkt ->

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München. Die Staatsregierung investiert mit einem neuen Förderprogramm weiter kräftig in den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Freistaat. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bereits heute hat Bayern bundesweit die meisten öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Wir investieren bis einschließlich 2023 weitere 20 Millionen Euro in den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur.“

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Die neue Vorstandschaft des ZEN e.V.: von links Hans-Jürgen Frey (SFV AM/AS), Kassier Wolfgang Streich, Schriftführer Josef Simon, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. stellvertretender Vorsitzender Norbert Peter, Vorsitzender Florian Junkes, Beirat Manfred Klemm sowie die beiden neuen Kassenprüfer Dieter Dehling und Anton Peter (es fehlen auf dem Foto die Beiräte: Benjamin Standecker, Dietmar Lenk, Bernd Scheller, Bernhard Lindner, Franz Bleicher, Florian Urmann sowie die neue Beirätin Isabell Lautenschlager und der neue Beirat Peter Achatzi). Bild: Paul Böhm

Ensdorf. (bö) Bei der Mitgliederversammlung des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit sagte Vorsitzender Florian Junkes, dass viel geleistet wurde, um nachhaltiges Leben voranzubringen – auch wenn wegen Corona das eine oder andere Projekt sich verzögerte oder abgesagt werden musste. Das ZEN hat laut Junkes derzeit 73 Mitglieder. Von den 27 Gemeinden des Landkreises hätten 17 eine Mitgliedschaft beim ZEN, das vier Mitarbeiter hat. Weiter informierte der Vorsitzende, dass inzwischen die meisten Kommunen Energieberater bestellt hätten. Gut bei den Bürgern kommt nach Aussage von Junkes das von Linda Trager betreute Repair-Café an. Zwar ende die Förderung durch das Bundesumweltministerium nach zweijähriger Laufzeit am 30. September, doch man sei guter Dinge, diese erfolgreiche Einrichtung fortsetzen zu können. Linda Trager sagte, für das Repair-Café seien 64 Termine geplant gewesen. 14 davon mussten wegen Corona im vergangenen Jahr abgesagt werden. „In diesem Jahr sind es schon 16 Termine, die nicht stattfinden konnten.“ Für die Malteser hat das ZEN während der Pandemie Fahrräder instandgesetzt, die dann an Flüchtlinge weitergegeben wurden, informierte Trager weiter. Als „kleinen Lichtblick“ bezeichnete sie es, dass seit Mai die Repair-Cafés mit Schutzkonzept wieder angeboten werden. Sie erwähnte 470 Reparaturen – mehr als die Hälfte davon erfolgreich. Dadurch habe man etwa zehn Tonnen CO2 einsparen können. Feste Projekte laufen in Vilseck, Neukirchen, Kastl, Auerbach, Hirschau, Kümmersbruck, Ensdorf und Freudenberg. „30 Ehrenamtliche helfen immer mit“, freute sich Trager und bezeichnete die Kooperation mit Ursensollen und Amberg als erfolgreich. Guter Dinge war Manfred Klemm, der Leiter der Schul-AG. Hohenburg und die Krötensee- Schule in Sulzbach-Rosenberg seien Pilotprojekte gewesen, „mittlerweile sind 16 Schulen als Energieschule zertifiziert“. Das ZEN habe in den vergangenen acht Jahren den Energieschulen viele Ideen an die Hand gegeben. Derzeit arbeitet er am neuen Projekt „Klimaschule Bayern“ mit. Energieberater Joachim Scheid gab einen Überblick über verschiedene Aktionen. Oft könnten einfache Mittel viel bewirken. „Unser Solarthermie-Kataster wird monatlich etwa 300-mal angeklickt.“ Eine Vorreiterrolle unter den Gemeinden bescheinigte er Ebermannsdorf. Die Kommune habe ein Förderprogramms aufgelegt und stelle für erneuerbare Energien in den nächsten drei Jahren jährlich 40 000 Euro zur Verfügung. „Ich drücke die Daumen, dass es weiter vorangeht“, so stellvertretender Landrat Stefan Braun. Einen Blick in die Zukunft wagte ZEN-Urgestein Hans-Jürgen Frey. Er hält es für möglich, dass sich der Landkreis und die Stadt Amberg bis 2030 mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. „500 Gigawattstunden sind machbar, wir liegen derzeit bei etwa 440 Gigawattstunden.“ ZEN-Vorsitzender Florian Junkes wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Norbert Peter und Markus Dollacker. Kassenwart ist Wolfgang Streich, Schriftführer bleibt Josef Simon. Die Kasse prüfen Dieter Dehling und Anton Peter.

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Eng ist die Zusammenarbeit von ZEN und der Gemeinde Ebermannsdorf: von links Karl-Heinz Hofbauer (ZEN) Anna-Lena Braun (Gemeinde Ebermannsdorf), Bürgermeister Erich Meidinger (Gemeinde Ebermannsdorf) und Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid. Bild: Paul Böhm

Ebermannsdorf. (bö) Die Gemeinde Ebermannsdorf unterstützt die solare Zukunft ihrer Bürger und Bürgerinnen. Die Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) in Ensdorf zur Förderung der Solarenergie wird gut angenommen. Die Entscheidung, aktiv in den Klimaschutz zu investieren, hat der Gemeinderat am 19. April dieses Jahres getroffen. Das von der Gemeinde aufgelegte Förderprogramm sieht vor, Photovoltaik und Batteriespeicher von Privatleuten im Gemeindegebiet mit bis zu 40 000 Euro pro Jahr zu fördern. Für die nächsten drei Jahre ist dieser Betrag jährlich vorgesehen. Seit 1. Juli 2021 kann für die Installation einer neuen Photovoltaik-Anlage mit und ohne Speicher auf einem Wohn- und Nebengebäude sowie für die Installation eines neuen Batteriespeichers als Ergänzung zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage eine Förderung bei der Gemeinde beantragt werden. Die Vorgaberichtlinien findet man auf der Homepage der Gemeinde Ebermannsdorf. Sechs Anträge sind bei der Gemeindeverwaltung seit der Auflage des Programms eingegangen, berichtete Bürgermeister Erich Meidinger. Gefördert wird die Installation einer neuen Photovoltaikanlage auf einem Wohn- und Nebengebäude mit bis zu 120 Euro je kWp, aber maximal mit 1200 Euro je Anlage. Auch die Installation eines zugehörigen Batteriespeichers kann mit bis zu 120 Euro je KWh, aber höchstens 1200 Euro gefördert werden. Förderfähig ist auch der Kauf einer Speicherbatterie zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage mit den gleichen Summen. Bürgermeister Meidinger betonte zum Förderprogramm: „Wir im Gemeinderat sind stolz, für den Klimaschutz aktiv voranzuschreiten zu können. Die Summe ist für die Erzeugung regionaler, erneuerbarer Energie und dem Klimaschutz gut angelegt.“ Die fachliche und inhaltliche Begleitung und Prüfung dieses innovativen Programms übernimmt das ZEN in Ensdorf. Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid befürwortet das Programm sehr: „Aktiver Klimaschutz beginnt in den Gemeinden. Wir freuen uns, dass Gemeinde Ebermannsdorf so aktiv ist und wir freuen uns für den Erfolg des Förderprogramms mithelfen zu können.“ Das ZEN habe die Aufgabe, die Menschen im Landkreis und die Gemeinden über Klimaschutz und Energiesparen zu informieren und zu unterstützen. Projektleiter Karl-Heinz Hofbauer vom ZEN wird die Anträge von der Gemeinde entgegennehmen und auf Plausibilität prüfen. Wie Hofbauer sagte, habe man den Landkreisgemeinden bereits angeboten, sie bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. „Wir freuen uns, dass jetzt Ebermanndorf die Vorreiterrolle übernommen hat.“ Und: „Unsere Unterstützung für Ebermanndorf ist natürlich kostenlos.“ Das ZEN hofft, dass viele Gemeinden im Landkreis es den Ebermannsdorfern in Zukunft nachmachen werden. Bürgermeister Meidinger und Scheid zeigten sich erfreut, dass das gemeindliche Förderprogramm so gut angenommen wird.

Weitere Infos zum Förderprogramm ->

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V.li.: Landrat Richard Reisinger, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Michaela Basler und Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach Joachim Scheid freuen sich auf viele Bewerbungen für die Grüne Hausnummer und den Naturgarten. Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Amberg-Sulzbach. Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) bietet seit Oktober 2016 allen Haushalten die Möglichkeit, sich für die „Grüne Hausnummer“ zu bewerben. Bis heute wurden im ganzen Landkreis Amberg-Sulzbach schon über 80 Grüne Hausnummern verliehen und nahezu in jeder Kommune sind sie zu finden. Und wo ein Haus steht ist meist auch ein Garten. Aus diesem Grund hat sich das ZEN zu einer Kooperation mit dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Amberg-Sulzbach e.V. entschlossen. Über das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ sollen auch die Bewerber der Grünen Hausnummer ab sofort die Möglichkeit bekommen, sich zeitgleich auch für den Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach zu bewerben und ihn zudem zertifizieren zu lassen. Die Vergabe der „Grünen Hausnummer“ erfolgt nach einem Punktekatalog, der nahezu alle Aspekte umweltgerechten Bauens und Wohnens umfasst. Bei 100 Punkten für das Wohnhaus (70 Punkten für die Wohnung), kann der Bewerber die „Grüne Hausnummer“ erhalten. Sie wird jedes Jahr im Herbst bei der Umwelt- und Energieausschusssitzung des Landkreises durch Landrat Richard Reisinger verliehen. Die Bewerbungsunterlagen für die „Grüne Hausnummer“ können im ZEN (Hauptstraße 5, 92224 Ensdorf) angefordert oder auf der ZEN-Homepage (www.zen-ensdorf.de) heruntergeladen werden. Um eine schnelle Bearbeitung zu gewährleisten, sollten dem Antrag die vollständig ausgefüllten Unterlagen beigefügt werden. Aus diesen sollte hervorgehen, worin die ökologische Qualität des Hauses bzw. der Wohnung besteht. Die beim Zusammentragen der Pläne, Rechnungen und Bilder entstehende Mühe wird sich durch das wertsteigernde Gütesiegel lohnen und mit der Zeit auch im Geldbeutel widerspiegeln. Fachleute werden die Unterlagen, die selbstverständlich vertraulich behandelt werden, prüfen und sich für eventuelle Erläuterungen an die Bewerber wenden. Das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ zeichnet wiederum Gartenbesitzer aus, die ihren Garten artenreich und naturnah anlegen und somit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt leisten. In Zeiten von Artensterben, Flächenversiegelung, Ressourcenknappheit und Klimawandel gewinnt der Garten als ökologischer Lebensraum eine immer größere Bedeutung. Die Anmeldung zur Zertifizierung kann bei der Kreisfachberatung Gartenbau Amberg-Sulzbach (Michaela Basler, michaela.basler@amberg-sulzbach.de, 09621/39239) erfolgen. Nach erfolgter Anmeldung wird von zwei Prüfern die Erfüllung der vorgegebenen Kriterien bewertet und nach erfolgreichem Rundgang Plakette und Urkunde beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege beantragt und die Auszeichnung öffentlichkeitswirksam verliehen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Initiative ein schönes Mittel ist, um Menschen langfristig mitzunehmen und für Energieeinsparung und den Nachhaltigkeitsgedanken sowie für ökologisches Handeln zu begeistern“ betont Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. Das Projekt „Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach“ ist weiterhin ein eigenständiges Projekt und wird selbstverständlich auch unabhängig von der Grünen Hausnummer durchgeführt. Die beiden Kriterienkataloge zur „Grünen Hausnummer“ sowie „Naturgarten – Bayern blüht“ stehen ab sofort unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zum Download bereit. Weitere Informationen sind auch unter www.gbvas.org einsehbar. Und wer noch keinen Naturgarten hat und gerne einen gestalten möchte, kann sich Tipps aus der Broschüre des Naturparks Hirschwald holen. Die Anleitung ist ebenfalls auf der ZEN-Homepage unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zu finden.

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