ZEN Ensdorf gibt Spartipps

Ab sofort liegen die Flyer des neuen Heizspiegels 2021 in allen Rathäusern des LK AS bzw. im ZEN Ensdorf aus. Foto: Yvonne Busch (ZEN e.V.)

Heizkosten steigen – Jetzt das Sparpotenzial mit neuem Heizspiegel prüfen

Amberg-Sulzbach/Ensdorf. Die Heizkosten steigen. Deshalb rät das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) jetzt das Sparpotenzial mit neuem bundesweiten Heizspiegel zu prüfen. Dieser zeigt: Die meisten Haushalte müssen mit steigenden Heizkosten rechnen – auch in Landkreis Amberg-Sulzbach. Es lohnt sich also jetzt noch mehr, beim Heizen zu sparen. Durchschnittlich 685 Euro pro Jahr kostet das Heizen einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Erdgas. Im Vergleich zum Vorjahr sind das laut Heizspiegel 5 Prozent, also rund 35 Euro weniger. Das Sparpotenzial kann jedoch bis zu 490 Euro betragen. Für das laufende Abrechnungsjahr dürfte das Sparpotenzial deutlich höher sein, da steigende Heizkosten zu erwarten sind. Entscheidend dafür ist vor allem der energetische Zustand des Gebäudes. Die Vergleichswerte des Heizspiegels gelten für Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe und Holzpellets. Bundesweite Vergleichswerte für die Heizkosten sind im neuen Heizspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos und auf vorherige telefonische Anfrage in den Rathäusern aller Kommunen des Landkreises Amberg-Sulzbach, in der ZEN-Geschäftsstelle Ensdorf und zum Herunterladen unter https://www.zen-ensdorf.de/gebaeudeenergieberatung.html im Download-Bereich. Auch online ist ein Vergleich der Heizkosten mit dem Heizkostenrechner auf www.heizspiegel.de möglich. Dort gibt es zusätzlich Tipps zum Senken der Heizkosten und CO2-Emissionen, die zum Haushalt passen – sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Beratungen bietet auch die ZEN-Geschäftsstelle unter Telefon 09624/903646. Nähere Infos auch auf der Homepage.

Der Heizspiegel für Deutschland ist ein Angebot von co2online und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Er entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. und dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. Grundlage für die aktuelle Analyse des Abrechnungsjahrs 2020 sind mehr als 123.660 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland.

 

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