Wir sind ZEN

Das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (kurz: ZEN) hat sich zum Leitbild gesetzt, durch unabhängigen und neutralen Einsatz zum Klimaschutz beizutragen. Dadurch soll die regionale Energieversorgung zukunftssicher und ressourcenschonender gestaltet werden.

Als eine wichtige Maßnahme sind dabei die Energieeinsparung und deren Effizienz bei gleichgerechter Energieanwendung und der vorrangigen Nutzung erneuerbarer Energien zu sehen. Daraus leitet sich auch das Motto des Vereins ab: weniger (verbrauchen), besser (nutzen) und anders (erzeugen).

Die Geschäftsstelle, welche im Oktober 2008 eröffnet wurde, ist dabei Anlaufstelle für alle politischen und gesellschaftlichen Schichten des Landkreises Amberg-Sulzbach. Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle sind dabei u.a. die Information und Beratung, die Vernetzung von Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, etc. Zusätzlich bietet das ZEN durch die breite Vernetzung mit regionalen Experten in allen LK-Kommunen Projekte wie z.B. Energie-Erstberatungen für die LK-Bürger an, die dank der Förderung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach kostenlos durchgeführt werden können. Weitere Projekte sind z.B. der Stromspar-/Energiespar-Check, die Grüne Hausnummer, Thermografie-Aktionen, Reparatur Cafés, Energietagen an Schulen, Herausgabe und Verbreitung von Informationsbroschüren u.v.m. 

Von der Tätigkeit des ZEN, das seit Februar 2015 durch die Anstellung einer Klimaschutzkoordinatorin durch den Landkreis, fachlich aufgewertet wurde, profitieren zum einen die Wirtschaft (durch regionale Wertschöpfung), das Handwerk (durch Schaffung neuer Arbeitsplätze), die Verbraucher (durch Senkung der Energiekosten) und die Umwelt (durch eine nachhaltige Schadstoffentlastung).

Projekte

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit initiiert stets Projekte, um den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit im Landkreis Amberg-Sulzbach voranzubringen.

Eine Beschreibung der derzeit laufenden Projekte sehen Sie auf den Folgeseiten.

Aktuelles

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Foto: Uwe Anspach/dpa-tmn
Unter anderem durch den regelmäßigen Betrieb von Computern, beispielsweise im Homeoffice, steigt der Energieverbrauch.

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Das Kloster Ensdorf verfügt bereits über eine Photovoltaik-Anlage. Foto: Jürgen Zach

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Georg Pirzer (li.) überreichte die Spende für den Landkreis-Hilfsfonds Hilfe zum Helfen an Landrat Richard Reisinger. Foto: Christine Hollederer

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Donnerstag, 12.05.2022
Dienstag, 17.05.2022
Donnerstag, 19.05.2022
Samstag, 21.05.2022

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Stadt Auerbach, der Schnupperwerkstatt und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach im Hotel Goldner Löwe in Auerbach ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Die Klima- und Repair-Cafés finden immer unter den jeweils aktuellen Hygieneschutzmaßnahmen statt.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | rc@zen-ensdorf.de). Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Dienstag, 24.05.2022
Samstag, 28.05.2022

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Stadt Vilseck und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in den Jugendtreff in Vilseck ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Die Klima- und Repair-Cafés finden immer unter den jeweils aktuellen Hygieneschutzmaßnahmen statt.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | rc@zen-ensdorf.de). Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Dienstag, 31.05.2022

Online-Sprechstunde mit aktiver Teilnahme

Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Ihr Haus bieten sich vielfältige Lösungen an, immer mehr auch in Kombination mit Solarenergie. Auch andere innovative Lösungen sind inzwischen ausgereift und erfreuen sich zudem hoher Zuschüsse durch Förderprogramme des Bundes. An diesem Tag bekommen Sie eine echte Entscheidungshilfe und objektive Beratung im Format der Sprechstunde mit ca. 20 Teilnehmer:innen.

Bitte halten Sie folgende Informationen bereit:

- Baujahr des Hauses

- Jahr der Inbetriebnahme der Heizung (Kaminkehrerprotokoll)

- Energieverbrauch (in Litern, kWh)

Zielgruppe: Der Vortrag richtet sich vor allem an Hauseigentümer, die ihre Heizung austauschen möchten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Technische Voraussetzungen:

- Wir empfehlen Ihnen für die Teilnahme die aktuellen Versionen der Browser Firefox oder Chrome. Andere Browser und veraltete Versionen unterstützen die Software nur eingeschränkt.

- Wichtig ist zusätzlich eine Webcam und ein Mikrofon, um aktiv an der Veranstaltung teilnehmen zu können.

Anmeldung unter: https://next.edudip.com/de/webinar/online-sprechstunde-heizung/1800032

PV auf dem Klosterkomplex in Ensdorf. Foto: Jürgen Zach (Kloster Ensdorf)

Amberg-Sulzbach. 40 Jahre ist es nun her, dass mit dem „Konziliaren Prozess“ der „Lernweg christlicher Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ in Vancouver gestartet wurde. Viele Gemeinden auch im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg beteiligen sich immer noch daran, manche haben zumindest im Energiesektor einiges auf den Weg gebracht. Vieles aber bleibt immer noch zu tun. Die Themengruppe ENERGIE des interkommunales Klimaschutzbündnisses von Stadt und Landkreises hat daher eine Umfrage gestartet, ob und welche Pfarreien Photovoltaik (PV) zur Stromerzeugung auf ihren eigenen Gebäuden nutzen oder zukünftig nutzen wollen. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Meist sind es die Kindergärten, Jugendhäuser oder Heime der Pfarreien, beispielsweise in Kümmersbruck, die eine PV-Anlage besitzen. Im Jahr 2014 hat die Kirchengemeinde Raigering bereits vorbildlich gehandelt und eine PV-Anlage mit 34 kWp installiert, obwohl man seitens des Bistums noch abriet, eine solche zu bauen. Auch die Kirchengemeinde St. Vitus (Illschwang) besitzt zwei PV-Anlagen mit rund 45 kWp und die Kirchengemeinde Heldmannsberg 8,5 kWp, um nur einige Paradebeispiele zu nennen. Manche Pfarreien verweisen zusätzlich auf eine eingebaute Hackschnitzelheizung, um ihr ökologisches Bewusstsein zu betonen. Breite Unterstützung kommt inzwischen aus allen katholischen Diözesen. Die Unterstützung durch die drei Bistümer Regensburg, Eichstätt und Bamberg in Stadt und Landkreis reicht von Beratung bis zur Bezuschussung. Die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus hat hier den katholischen Kirchenstiftungen oft einen zusätzlichen Anstoß gegeben. Dort, wo noch keine PV-Anlage installiert ist, sind die Gründe ähnlich: Häufig macht der Denkmalschutz einen Strich durch die Rechnung, denn auch Pfarrhäuser unterliegen oft einem Ensembleschutz. Manche Pfarreien möchten eine Photovoltaikanlage mit einer bevorstehenden Dachsanierung verbinden, auf welche noch gewartet wird. „Auf den Dächern der Stadt Amberg ist hinsichtlich PV noch Luft nach oben.“, so Corinna Loewert, Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg. Denn 94 Prozent des gesamten PV-Potentials im Stadtgebiet Amberg sind noch ungenutzt, wovon lediglich 4 Prozent auf den denkmal- oder ensemblegeschützten Bestand entfallen. Auch im Landkreisgebiet „gibt es noch genügend freie Dächer“, laut Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid. „Wir haben ein wirtschaftliches Potenzial von ca. 1.200 MW installierte Leistung. Installiert sind aktuell rund 135 MW.“ Die Kirchenstiftungen könnten für PV-Nutzung Vorbild sein. So wurde der „konziliare Prozess“ in Deutschland durch Carl Friedrich von Weizsäcker, dem evangelischen Kirchentagspräsidenten von 1985 vorangetrieben. Inzwischen hat die evangelische Landeskirche Bayerns mit dem „Grünen Hahn“ eine Plakette geschaffen, welche besonders aktive Gemeinden belohnen soll. Bisherige Projekte im Dekanat Amberg-Sulzbach können Vorbildcharakter beanspruchen.

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Karl-Heinz Hofbauer (ZEN) bei Durchführung einer Verbrauchsmessung.

Amberg-Sulzbach. Die Strompreise steigen weiter. Nicht zuletzt auch aufgrund der hohen Steuern, Abgaben und Gebühren der Netzbetreiber, zahlen wir Deutschen schon vor der aktuellen Energie-Krise mit die höchsten Strompreise weltweit. Zusätzlich verursacht das eigene Verhalten im Umgang mit Energie noch höhere Stromkosten. Eine zu hohe Stromrechnung z.B. ist dann keine Seltenheit und kann die verschiedensten Ursachen haben. Gerade deshalb sollte im Haushalt nach „stillen Stromfressern“ gesucht werden. Zuerst sollte aber die Abrechnung genau auf Fehler überprüft werden. Schon Flüchtigkeitsfehler in der Stromrechnung oder ein defekter Stromzähler können ausschlaggebend sein. Es kann natürlich sein, dass auch nach der Prüfung aller Punkte feststeht, dass die Stromrechnung berechtigt ist. Diese sollte dann baldmöglichst beglichen werden. Um einer hohen Stromrechnung künftig vorzubeugen, gibt es verschiedene Handlungsmöglichkeiten. „Was man immer tun kann, ist versuchen Strom einzusparen“, so Karl-Heinz Hofbauer, Projektleiter Energiesparcheck vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf. „Zu den größten Stromfressern im Haushalt zählt alles, was Wärme oder Kälte erzeugt. Unterhaltungselektronik und Licht machen ebenfalls einen erheblichen Teil des Stromverbrauchs aus“, so Hofbauer weiter. Erste Hilfe kann auch der interaktive Stromverbrauchs-Rechner unter www.stromspiegel.de leisten. Der online StromCheck bewertet nicht nur den Stromverbrauch, sondern hilft auch dabei, Stromfresser aufzuspüren, und empfiehlt konkrete Sparmaßnahmen. Das ZEN bietet seit geraumer Zeit kostengünstige Energiesparchecks für alle Haushalte im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg an und gibt gerne hilfreiche Tipps, wie Strom und Energie eingespart werden kann. Auf Wunsch kann auch ein Vor-Ort-Termin unter 09624- 90 36 46 | zen@zen-ensdorf.de vereinbart werden. Zudem verleiht das ZEN auch Strommessgeräte. Das kann die Suche nach Stromfressern erheblich erleichtern.  Weitere Infos unter: www.zen-ensdorf.de und www.stromspiegel.de

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Das Kleinanzeigenportal ist ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Amberg-Sulzbach/Amberg. Längst nicht alle Elektrogeräte, Möbel oder andere Haushaltsgegenstände, die täglich auf Wertstoffhöfen des Landkreises und der Stadt angeliefert werden, sind schrottreif. Oft finden sich noch wahre Schätze darunter, die bestens funktionieren. Dankbare Zweitnutzer würden sich über einen weiteren Lebenszyklus der gut erhaltenen Waschmaschine oder des hübschen Sofas freuen. Um Erst- und Zweitnutzer ganz einfach zusammenzubringen, hat das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg jetzt ein neues, regionales Internetportal für Kleinanzeigen eingerichtet. Hier können je nach Wunsch die noch wertvollen Dinge verschenkt, getauscht oder auch verkauft werden. Das Besondere am neuen Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist seine redaktionelle Betreuung: Alle Inserate werden vor der Veröffentlichung auf ihren privaten Gebrauch geprüft. Das schützt die Nutzer vor professionellen Händlern. Lästige Werbeanzeigen sind ausgeschlossen. Von dem neuen Verwertungsportal profitieren keineswegs nur die Nutzer. Das Inserieren ist kinderleicht, blitzschnell und ohne Anmeldung. Das Inserat wird nach vier Wochen automatisch gelöscht, wenn es nicht vom Inserenten selbst entfernt wird. Ressourcenschonende Abfallvermeidung heißt das Ziel. Was wieder verwendet wird, bevor es irgendwann endgültig in der Entsorgung landet, schont unsere Umwelt. Mit dem Internet-Verschenkmarkt werden Menschen aus der Region unterstützt, neue Kontakte geknüpft und die Umwelt entlastet, weil die noch verwertbaren Gegenstände weiterverwendet werden können. Das Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist unter https://amberg-sulzbach-kleinanzeigen.de ab sofort abrufbar und kann von jedem Re-User genutzt werden. Ressourcen schonen ist auch das Motto bei den Klima- und Repair Cafés im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Das Projekt ist mittlerweile auf 10 Kommunen ausgeweitet und wird sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Die Termine für das Jahr 2022 stehen bereits fest und finden immer samstags statt: Januar: Kastl und Amberg; Februar: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; März: Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Ursensollen; April: Kastl und Amberg; Mai: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; Juni: Ursensollen und Hirschau; Juli: Amberg, Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Kastl; September: Ensdorf, Etzelwang; Oktober: Auerbach, Ursensollen, Vilseck, Hirschau und Freudenberg; November: Kümmersbruck und Amberg.

Die Anmeldungen für die Gemeinde Ursensollen werden unter 09628/92390 oder gemeinde@ursensollen.de für Amberg unter 09621 | 101713 oder umweltwerkstatt@amberg.de) entgegengenommen. Anmeldungen für die übrigen Klima- und Repair Cafés im Landkreis werden unter 09624 | 903646 | rc@zen-ensdorf.de angenommen. Nähere Informationen zum Projekt sowie die genauen Lokalitäten und Termine sind unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html veröffentlicht. Kontakt zur ZEN-Geschäftsstelle unter 09624 | 903646 oder zen@zen-ensdorf.de.

Internet-Verschenkmarkt ->

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Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Cerny (l.), die Gewinner Bernhard Schmidbauer aus Lintach und Christian Wendl aus Hahnbach sowie stellvertretender Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Stefan Braun (r.) Foto: Corinna Loewert.jpg

Landkreis Amberg-Sulzbach / Amberg. Durch Stadt und Landkreis sind sie geradelt und haben sich die Entspannung verdient: Den beiden Gewinnern der Aktion „Erneuerbare Energien Tour“ wurden durch Oberbürgermeister Michael Cerny und stellvertretenden Landrat Stefan Braun die Preise, ein Wochenendurlaub im Tiny-House des Hotels Zur Post in Kümmersbruck, überreicht. Christian Wendl aus Hahnbach und Bernhard Schmidbauer aus Lintach haben sich der sportlich-ökologischen Herausforderung gestellt: Während der vergangenen zwei Monate erradelten sie die zwölf Stationen der Erneuerbaren Energien Tour. Nahezu jedes Erneuerbare Energie Kraftwerk in der Region, wie die Windkraftanlage bei Freudenberg, das Wasserkraftwerk nahe Kümmersbruck oder die Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Auerbach, besuchten die beiden Herren. An jeder Station stand eine Tafel, die neben Infos zum Kraftwerk auch einen Lösungsbuchstaben enthielt. OB Cerny und stellv. Landrat Braun betonten beide bei der Preisverleihung, wie wichtig es sei, Klimaschutz gemeinsam zu denken. Für die Belohnung für ihre sportliche Leistung haben sich die beiden Gewinner herzlich bedankt und freuen sich schon auf ihren wohlverdienten Urlaub in den Zirbelholz-Wohlfühlhäuschen des Hotels Zur Post in Kümmersbruck direkt im Grünen. Die Aktion wurde im Rahmen der Bayerischen Themenwochen Strom durch das interkommunale Klimaschutzbündnis durchgeführt. Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach, und Corinna Loewert, Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg, haben die federführende Organisation übernommen. „Es hat uns sehr gefreut, die Bayerischen Themenwochen Strom mit dieser sportlichen Aktion in Stadt und Landkreis zu bringen.“, so Scheid. Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Sponsor des Preises, das Hotel Zur Post in Kümmersbruck, das zweimal zwei Übernachtungen in den Zirbelholz-Wohlfühlhäuschen als Preis ermöglicht hat. Das interkommunale Klimaschutzbündnis setzt sich seit 2020 gemeinsam in Stadt und Landkreis für Klimaschutz und Klimaanpassung ein. „Das Netzwerk hat großes Potenzial, Synergien mitzunehmen und auch mal quer zu denken, wie man an der Tour sehen kann.“, so Loewert. „Es sind alle herzlich willkommen!“ Wer Lust hat, sich über das Netzwerk zu informieren oder zu beteiligen, kann sich gerne an Corinna Loewert (klimaschutz@amberg.de | 09621 10-2403) oder Joachim Scheid (j.scheid@zen-ensdorf.de | 09624 9224526) wenden.

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Ab sofort liegen die Flyer des neuen Heizspiegels 2021 in allen Rathäusern des LK AS bzw. im ZEN Ensdorf aus. Foto: Yvonne Busch (ZEN e.V.)

Heizkosten steigen – Jetzt das Sparpotenzial mit neuem Heizspiegel prüfen

Amberg-Sulzbach/Ensdorf. Die Heizkosten steigen. Deshalb rät das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) jetzt das Sparpotenzial mit neuem bundesweiten Heizspiegel zu prüfen. Dieser zeigt: Die meisten Haushalte müssen mit steigenden Heizkosten rechnen – auch in Landkreis Amberg-Sulzbach. Es lohnt sich also jetzt noch mehr, beim Heizen zu sparen. Durchschnittlich 685 Euro pro Jahr kostet das Heizen einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Erdgas. Im Vergleich zum Vorjahr sind das laut Heizspiegel 5 Prozent, also rund 35 Euro weniger. Das Sparpotenzial kann jedoch bis zu 490 Euro betragen. Für das laufende Abrechnungsjahr dürfte das Sparpotenzial deutlich höher sein, da steigende Heizkosten zu erwarten sind. Entscheidend dafür ist vor allem der energetische Zustand des Gebäudes. Die Vergleichswerte des Heizspiegels gelten für Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe und Holzpellets. Bundesweite Vergleichswerte für die Heizkosten sind im neuen Heizspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos und auf vorherige telefonische Anfrage in den Rathäusern aller Kommunen des Landkreises Amberg-Sulzbach, in der ZEN-Geschäftsstelle Ensdorf und zum Herunterladen unter https://www.zen-ensdorf.de/gebaeudeenergieberatung.html im Download-Bereich. Auch online ist ein Vergleich der Heizkosten mit dem Heizkostenrechner auf www.heizspiegel.de möglich. Dort gibt es zusätzlich Tipps zum Senken der Heizkosten und CO2-Emissionen, die zum Haushalt passen – sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Beratungen bietet auch die ZEN-Geschäftsstelle unter Telefon 09624/903646. Nähere Infos auch auf der Homepage.

Der Heizspiegel für Deutschland ist ein Angebot von co2online und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Er entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. und dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. Grundlage für die aktuelle Analyse des Abrechnungsjahrs 2020 sind mehr als 123.660 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland.

 

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Die neue Vorstandschaft des ZEN e.V.: von links Hans-Jürgen Frey (SFV AM/AS), Kassier Wolfgang Streich, Schriftführer Josef Simon, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. stellvertretender Vorsitzender Norbert Peter, Vorsitzender Florian Junkes, Beirat Manfred Klemm sowie die beiden neuen Kassenprüfer Dieter Dehling und Anton Peter (es fehlen auf dem Foto die Beiräte: Benjamin Standecker, Dietmar Lenk, Bernd Scheller, Bernhard Lindner, Franz Bleicher, Florian Urmann sowie die neue Beirätin Isabell Lautenschlager und der neue Beirat Peter Achatzi). Bild: Paul Böhm

Ensdorf. (bö) Bei der Mitgliederversammlung des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit sagte Vorsitzender Florian Junkes, dass viel geleistet wurde, um nachhaltiges Leben voranzubringen – auch wenn wegen Corona das eine oder andere Projekt sich verzögerte oder abgesagt werden musste. Das ZEN hat laut Junkes derzeit 73 Mitglieder. Von den 27 Gemeinden des Landkreises hätten 17 eine Mitgliedschaft beim ZEN, das vier Mitarbeiter hat. Weiter informierte der Vorsitzende, dass inzwischen die meisten Kommunen Energieberater bestellt hätten. Gut bei den Bürgern kommt nach Aussage von Junkes das von Linda Trager betreute Repair-Café an. Zwar ende die Förderung durch das Bundesumweltministerium nach zweijähriger Laufzeit am 30. September, doch man sei guter Dinge, diese erfolgreiche Einrichtung fortsetzen zu können. Linda Trager sagte, für das Repair-Café seien 64 Termine geplant gewesen. 14 davon mussten wegen Corona im vergangenen Jahr abgesagt werden. „In diesem Jahr sind es schon 16 Termine, die nicht stattfinden konnten.“ Für die Malteser hat das ZEN während der Pandemie Fahrräder instandgesetzt, die dann an Flüchtlinge weitergegeben wurden, informierte Trager weiter. Als „kleinen Lichtblick“ bezeichnete sie es, dass seit Mai die Repair-Cafés mit Schutzkonzept wieder angeboten werden. Sie erwähnte 470 Reparaturen – mehr als die Hälfte davon erfolgreich. Dadurch habe man etwa zehn Tonnen CO2 einsparen können. Feste Projekte laufen in Vilseck, Neukirchen, Kastl, Auerbach, Hirschau, Kümmersbruck, Ensdorf und Freudenberg. „30 Ehrenamtliche helfen immer mit“, freute sich Trager und bezeichnete die Kooperation mit Ursensollen und Amberg als erfolgreich. Guter Dinge war Manfred Klemm, der Leiter der Schul-AG. Hohenburg und die Krötensee- Schule in Sulzbach-Rosenberg seien Pilotprojekte gewesen, „mittlerweile sind 16 Schulen als Energieschule zertifiziert“. Das ZEN habe in den vergangenen acht Jahren den Energieschulen viele Ideen an die Hand gegeben. Derzeit arbeitet er am neuen Projekt „Klimaschule Bayern“ mit. Energieberater Joachim Scheid gab einen Überblick über verschiedene Aktionen. Oft könnten einfache Mittel viel bewirken. „Unser Solarthermie-Kataster wird monatlich etwa 300-mal angeklickt.“ Eine Vorreiterrolle unter den Gemeinden bescheinigte er Ebermannsdorf. Die Kommune habe ein Förderprogramms aufgelegt und stelle für erneuerbare Energien in den nächsten drei Jahren jährlich 40 000 Euro zur Verfügung. „Ich drücke die Daumen, dass es weiter vorangeht“, so stellvertretender Landrat Stefan Braun. Einen Blick in die Zukunft wagte ZEN-Urgestein Hans-Jürgen Frey. Er hält es für möglich, dass sich der Landkreis und die Stadt Amberg bis 2030 mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. „500 Gigawattstunden sind machbar, wir liegen derzeit bei etwa 440 Gigawattstunden.“ ZEN-Vorsitzender Florian Junkes wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Norbert Peter und Markus Dollacker. Kassenwart ist Wolfgang Streich, Schriftführer bleibt Josef Simon. Die Kasse prüfen Dieter Dehling und Anton Peter.

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Kontakt

Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e. V.
Hauptstraße 5
92266 Ensdorf

Telefon: (+49) 09624 | 90 36 46
Telefax: (+49) 09624 | 90 36 47
Email: zen@zen-ensdorf.de

 

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Montag – Mittwoch   8.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag                 8.00 bis 17.30 Uhr

Freitag                          8.00 bis 14.00 Uhr

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