Wir sind ZEN

Das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (kurz: ZEN) hat sich zum Leitbild gesetzt, durch unabhängigen und neutralen Einsatz zum Klimaschutz beizutragen. Dadurch soll die regionale Energieversorgung zukunftssicher und ressourcenschonender gestaltet werden.

Als eine wichtige Maßnahme sind dabei die Energieeinsparung und deren Effizienz bei gleichgerechter Energieanwendung und der vorrangigen Nutzung erneuerbarer Energien zu sehen. Daraus leitet sich auch das Motto des Vereins ab: weniger (verbrauchen), besser (nutzen) und anders (erzeugen).

Die Geschäftsstelle, welche im Oktober 2008 eröffnet wurde, ist dabei Anlaufstelle für alle politischen und gesellschaftlichen Schichten des Landkreises Amberg-Sulzbach. Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle sind dabei u.a. die Information und Beratung, die Vernetzung von Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, etc. Zusätzlich bietet das ZEN durch die breite Vernetzung mit regionalen Experten in allen LK-Kommunen Projekte wie z.B. Energie-Erstberatungen für die LK-Bürger an, die dank der Förderung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach kostenlos durchgeführt werden können. Weitere Projekte sind z.B. der Stromspar-/Energiespar-Check, die Grüne Hausnummer, Thermografie-Aktionen, Reparatur Cafés, Energietagen an Schulen, Herausgabe und Verbreitung von Informationsbroschüren u.v.m. 

Von der Tätigkeit des ZEN, das seit Februar 2015 durch die Anstellung einer Klimaschutzkoordinatorin durch den Landkreis, fachlich aufgewertet wurde, profitieren zum einen die Wirtschaft (durch regionale Wertschöpfung), das Handwerk (durch Schaffung neuer Arbeitsplätze), die Verbraucher (durch Senkung der Energiekosten) und die Umwelt (durch eine nachhaltige Schadstoffentlastung).

Projekte

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit initiiert stets Projekte, um den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit im Landkreis Amberg-Sulzbach voranzubringen.

Eine Beschreibung der derzeit laufenden Projekte sehen Sie auf den Folgeseiten.

Aktuelles

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Die neue Vorstandschaft des ZEN e.V.: von links Hans-Jürgen Frey (SFV AM/AS), Kassier Wolfgang Streich, Schriftführer Josef Simon, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. stellvertretender Vorsitzender Norbert Peter, Vorsitzender Florian Junkes, Beirat Manfred Klemm sowie die beiden neuen Kassenprüfer Dieter Dehling und Anton Peter (es fehlen auf dem Foto die Beiräte: Benjamin Standecker, Dietmar Lenk, Bernd Scheller, Bernhard Lindner, Franz Bleicher, Florian Urmann sowie die neue Beirätin Isabell Lautenschlager und der neue Beirat Peter Achatzi). Bild: Paul Böhm

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Eng ist die Zusammenarbeit von ZEN und der Gemeinde Ebermannsdorf: von links Karl-Heinz Hofbauer (ZEN) Anna-Lena Braun (Gemeinde Ebermannsdorf), Bürgermeister Erich Meidinger (Gemeinde Ebermannsdorf) und Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid. Bild: Paul Böhm

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Freitag, 22.10.2021

Wir möchten unsere Erfahrungen in der nachhaltigen Haushaltsführung sowohl für Klein- als auch Großhaushalte zu den Themengebieten Küche, Hauswirtschaft, Bürobedarf, Einrichtung weitergeben. An einem Infoabend wird unsere Küchenleitung über die Beschaffung, Lagerung und Verarbeitung saisonaler, regionaler und Bio- Lebensmittel erzählen. Unsere Hauswirtschaftsleitung wird über ökologische Putzmittel berichten und wie man diese sparsam anwendet, sowie über verschiedene Varianten von Verbrauchsmitteln wie Papierhandtücher, Toilettenpapier, Servietten usw.

Unsere Verwaltungssekretärin wird über die Beschaffung nachhaltiger Büromaterialien berichten, unser Hausmeister über die Strom- und Wassereinsparungsmöglichkeiten und Mülltrennung. Eine Bildungsreferentin und unser Bildungshausleiter werden über die Ausstattung unseres Hauses durch regionale Schreiner berichten. So haben wir für jeden Schwerpunkt im Haushalt eine Fachkraft mit langer Erfahrungszeit im Umgang mit diesen Produkten. Anschließend wird es eine Frage und Antwort Runde geben. Damit man auch alle Tipps noch zu Hause nachlesen kann, werden wir ein Infoheft mit den von uns zusammengetragenen Erfahrungen erstellen, das jeder mitnehmen kann.

Leitung: Melanie Hahn (Biologin, Kräuterpädagogin) + Team aus allen Fachbereichen des Klosters Ensdorf

Anmeldeschluß: 08.10.2021

Teilnehmer: mindestens 10 / maximal 30

Gebühr: 10,00€

Veranstalter: Umweltstation Kloster Ensdorf | E-Mail: uws@donbosco.de

Anmeldung: https://www.kloster-ensdorf.de/Veranstaltungen/Veranstaltungskalender

Samstag, 23.10.2021

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Gemeinde Ensdorf und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in den Werkraum des Bildungshauses im Kloster Ensdorf ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | l.trager@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Montag, 25.10.2021
Dienstag, 26.10.2021

Die Baustoffvielfalt ist groß und ein Spiel mit 1000 Möglichkeiten, als Bauherr entscheiden sie darüber was in ihrem Haus verbaut wird. Egal ob Wohnhaus, Büro oder Industriebau. Auf dem Bau werden unzählige chemische Stoffe verwendet, als Einzelprodukt oder als Inhaltsstoff in  Werkstoffen. Biozide, VOC, FPCB, Formaldehyd sind nur einige Schlagworte. Geht es auch anders? Ist damit normgerechtes Bauen möglich und muss das alles so sein. Viele Fragen mit konkreten Antworten werden an diesem Abend in den Fokus gerückt. Gleichzeitig erfahren sie auch wie viel graue Energie in Bauprodukten steckt.

Referent: Christian Winterhalter B.Eng., Energieagentur Regensburg

Link zur Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/4551747654928918800

Die Fachstelle nachhaltiges Bauen der Stadt Neumarkt i.d.Opf. lädt gemeinsam mit der Energieagentur Regensburg zur Teilnahme an den Sanierungstreffs in 2021 ein. Weitere Kooperationspartner sind der Treffpunkt Architektur der bayerischen Architektenkammer Niederbayern Oberpfalz und die Kreishandwerkerschaft Neumarkt/OPF. Die Veranstaltungsreihe findet dieses Jahr online als Webinar statt. Zur Kostenfreien Teilnahme nutzen sie den Link zur Anmeldung. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf hundert Personen begrenzt. Fragen können sie im Webinar schriftlich stellen, diesen werden zu Ende der Veranstaltung beantwortet.

Mittwoch, 27.10.2021
Freitag, 29.10.2021
Samstag, 13.11.2021

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Gemeinde Freudenberg und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in die Schulwerkstatt der Grund- und Mittelschule Freudenberg ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | l.trager@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Donnerstag, 18.11.2021

Stromkosten sparen? Immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten Energie selber erzeugen und planen die Installation einer Solaranlage auf dem Hausdach. Was ist bei Photovoltaik und der Eigennutzung von Solarstrom zu beachten? Lohnen sich Sonnenkollektoren für heißes Wasser und die Heizung? Fragen rund um die Solarenergie und die erneuerbaren Energien werden in einem kostenlosen Informationsgespräch beantwortet, zu dem der Solarenergie - Förderverein herzlich einlädt!

Anmeldung ist nicht notwendig. Leitung: Jürgen Stauber. Veranstalter: Solarenergie-Förderverein Infostelle AM/AS.

 

Samstag, 20.11.2021

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Gemeinde Kastl und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in den Steinstadel nach Kastl ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | l.trager@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Die neue Vorstandschaft des ZEN e.V.: von links Hans-Jürgen Frey (SFV AM/AS), Kassier Wolfgang Streich, Schriftführer Josef Simon, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. stellvertretender Vorsitzender Norbert Peter, Vorsitzender Florian Junkes, Beirat Manfred Klemm sowie die beiden neuen Kassenprüfer Dieter Dehling und Anton Peter (es fehlen auf dem Foto die Beiräte: Benjamin Standecker, Dietmar Lenk, Bernd Scheller, Bernhard Lindner, Franz Bleicher, Florian Urmann sowie die neue Beirätin Isabell Lautenschlager und der neue Beirat Peter Achatzi). Bild: Paul Böhm

Ensdorf. (bö) Bei der Mitgliederversammlung des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit sagte Vorsitzender Florian Junkes, dass viel geleistet wurde, um nachhaltiges Leben voranzubringen – auch wenn wegen Corona das eine oder andere Projekt sich verzögerte oder abgesagt werden musste. Das ZEN hat laut Junkes derzeit 73 Mitglieder. Von den 27 Gemeinden des Landkreises hätten 17 eine Mitgliedschaft beim ZEN, das vier Mitarbeiter hat. Weiter informierte der Vorsitzende, dass inzwischen die meisten Kommunen Energieberater bestellt hätten. Gut bei den Bürgern kommt nach Aussage von Junkes das von Linda Trager betreute Repair-Café an. Zwar ende die Förderung durch das Bundesumweltministerium nach zweijähriger Laufzeit am 30. September, doch man sei guter Dinge, diese erfolgreiche Einrichtung fortsetzen zu können. Linda Trager sagte, für das Repair-Café seien 64 Termine geplant gewesen. 14 davon mussten wegen Corona im vergangenen Jahr abgesagt werden. „In diesem Jahr sind es schon 16 Termine, die nicht stattfinden konnten.“ Für die Malteser hat das ZEN während der Pandemie Fahrräder instandgesetzt, die dann an Flüchtlinge weitergegeben wurden, informierte Trager weiter. Als „kleinen Lichtblick“ bezeichnete sie es, dass seit Mai die Repair-Cafés mit Schutzkonzept wieder angeboten werden. Sie erwähnte 470 Reparaturen – mehr als die Hälfte davon erfolgreich. Dadurch habe man etwa zehn Tonnen CO2 einsparen können. Feste Projekte laufen in Vilseck, Neukirchen, Kastl, Auerbach, Hirschau, Kümmersbruck, Ensdorf und Freudenberg. „30 Ehrenamtliche helfen immer mit“, freute sich Trager und bezeichnete die Kooperation mit Ursensollen und Amberg als erfolgreich. Guter Dinge war Manfred Klemm, der Leiter der Schul-AG. Hohenburg und die Krötensee- Schule in Sulzbach-Rosenberg seien Pilotprojekte gewesen, „mittlerweile sind 16 Schulen als Energieschule zertifiziert“. Das ZEN habe in den vergangenen acht Jahren den Energieschulen viele Ideen an die Hand gegeben. Derzeit arbeitet er am neuen Projekt „Klimaschule Bayern“ mit. Energieberater Joachim Scheid gab einen Überblick über verschiedene Aktionen. Oft könnten einfache Mittel viel bewirken. „Unser Solarthermie-Kataster wird monatlich etwa 300-mal angeklickt.“ Eine Vorreiterrolle unter den Gemeinden bescheinigte er Ebermannsdorf. Die Kommune habe ein Förderprogramms aufgelegt und stelle für erneuerbare Energien in den nächsten drei Jahren jährlich 40 000 Euro zur Verfügung. „Ich drücke die Daumen, dass es weiter vorangeht“, so stellvertretender Landrat Stefan Braun. Einen Blick in die Zukunft wagte ZEN-Urgestein Hans-Jürgen Frey. Er hält es für möglich, dass sich der Landkreis und die Stadt Amberg bis 2030 mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. „500 Gigawattstunden sind machbar, wir liegen derzeit bei etwa 440 Gigawattstunden.“ ZEN-Vorsitzender Florian Junkes wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Norbert Peter und Markus Dollacker. Kassenwart ist Wolfgang Streich, Schriftführer bleibt Josef Simon. Die Kasse prüfen Dieter Dehling und Anton Peter.

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Corinna Loewert (Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg) und Joachim Scheid (Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach) freuen sich auf zahlreiche Einsendungen. Foto: Yvonne Busch (ZEN e.V.)

Amberg-Sulzbach. Das interkommunale Klimaschutzbündnis der Stadt Amberg und des Landkreis Amberg-Sulzbach veranstaltet das Gewinnspiel „Erneuerbare Energien-Tour“ mit dem die Schönheit des Amberg Sulzbacher Lands per Fahrrad erkundet werden kann und zudem die Bedeutung der Erneuerbaren Energien für den Klimaschutz herausgestellt wird. Über Landkreis und Stadt sind an zwölf Standorten von Windkraft-, Photovoltaik-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen Tafeln mit technischen Daten, aber auch mit einem Lösungsbuchstaben angebracht. Die zwölf Buchstaben der zwölf Anlagen ergeben ein Lösungswort, das sich auf nachhaltige Stromerzeugung bezieht. Unter den richtigen Einsendungen werden zweimal zwei Übernachtung für zwei Personen in nachhaltigen Hotels im Amberg Sulzbacher Land verlost. Dabei ist der Hintergrund des Gewinnspiels sehr ernst: Gerade die durch den Klimawandel verursachten Flutkatastrophen zeigen, dass jetzt Zeit zu handeln ist. Ein wichtiger Schritt für eine klimafreundlichere Zukunft ist, die Stromproduktion von fossilen auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Stromproduktion mit erneuerbaren Energien betrug im Landkreis 2019 circa 407 MWh. Dies sind rund 82% des Gesamtstromverbrauchs. Das erscheint viel. Bedenkt man aber, dass erneuerbare Energien hauptsächlich in ländlichen Gebieten erzeugt werden können, ist dies noch zu wenig. Das Land muss die städtischen Regionen mitversorgen. Aus diesem Grund hat sich der Landkreis das realistische Ziel gesetzt, bis 2035 das Doppelte seines Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. „Wir können auf eine nachhaltige und landschaftsschonende Art und Weise die Ausbauziele durch Photovoltaik auf Hausdächern und Freiflächenanlagen sowie durch einige Windkraftanlagen erreichen.“, so Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. In der Stadt Amberg als Industriestandort und Dienstleistungszentrum werden momentan 8,7% des Amberger Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt. Der Ausbau soll zukünftig schneller vorangehen. Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert: „Hand in Hand mit den Stadtwerken Amberg werden Möglichkeiten gesucht, wie auf Dachflächen im Neubau, im Bestand und auch in Unternehmen die Installation von Photovoltaik unterstützt werden kann. Ergänzend zu den Dachanlagen hat sich im Mai der Bauausschuss zu vier neuen Photovoltaik-Freiflächenanlagen positiv geäußert.“

Die zwölf Standorte der Lösungsbuchstaben fürs Gewinnspiel „Erneuerbare Energien-Tour“ können auf der Webseite des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit unter www.zen-ensdorf.de/erneuerbare-energie-tour.html und auf www.amberg.de/klimaschutz in einer interaktiven Karte eingesehen werden. Das Lösungswort bitte mit Namen, Adresse und Telefonnummer an gewinnspiel@zen-ensdorf.de oder per Post an ZEN e.V., Hauptstr. 5, 92266 Ensdorf senden. Einsendeschluss ist der 30. September.

Das interkommunale Klimaschutzbündnis wünscht allen Teilnehmenden schöne Radtouren durch die Region!

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Eng ist die Zusammenarbeit von ZEN und der Gemeinde Ebermannsdorf: von links Karl-Heinz Hofbauer (ZEN) Anna-Lena Braun (Gemeinde Ebermannsdorf), Bürgermeister Erich Meidinger (Gemeinde Ebermannsdorf) und Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid. Bild: Paul Böhm

Ebermannsdorf. (bö) Die Gemeinde Ebermannsdorf unterstützt die solare Zukunft ihrer Bürger und Bürgerinnen. Die Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) in Ensdorf zur Förderung der Solarenergie wird gut angenommen. Die Entscheidung, aktiv in den Klimaschutz zu investieren, hat der Gemeinderat am 19. April dieses Jahres getroffen. Das von der Gemeinde aufgelegte Förderprogramm sieht vor, Photovoltaik und Batteriespeicher von Privatleuten im Gemeindegebiet mit bis zu 40 000 Euro pro Jahr zu fördern. Für die nächsten drei Jahre ist dieser Betrag jährlich vorgesehen. Seit 1. Juli 2021 kann für die Installation einer neuen Photovoltaik-Anlage mit und ohne Speicher auf einem Wohn- und Nebengebäude sowie für die Installation eines neuen Batteriespeichers als Ergänzung zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage eine Förderung bei der Gemeinde beantragt werden. Die Vorgaberichtlinien findet man auf der Homepage der Gemeinde Ebermannsdorf. Sechs Anträge sind bei der Gemeindeverwaltung seit der Auflage des Programms eingegangen, berichtete Bürgermeister Erich Meidinger. Gefördert wird die Installation einer neuen Photovoltaikanlage auf einem Wohn- und Nebengebäude mit bis zu 120 Euro je kWp, aber maximal mit 1200 Euro je Anlage. Auch die Installation eines zugehörigen Batteriespeichers kann mit bis zu 120 Euro je KWh, aber höchstens 1200 Euro gefördert werden. Förderfähig ist auch der Kauf einer Speicherbatterie zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage mit den gleichen Summen. Bürgermeister Meidinger betonte zum Förderprogramm: „Wir im Gemeinderat sind stolz, für den Klimaschutz aktiv voranzuschreiten zu können. Die Summe ist für die Erzeugung regionaler, erneuerbarer Energie und dem Klimaschutz gut angelegt.“ Die fachliche und inhaltliche Begleitung und Prüfung dieses innovativen Programms übernimmt das ZEN in Ensdorf. Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid befürwortet das Programm sehr: „Aktiver Klimaschutz beginnt in den Gemeinden. Wir freuen uns, dass Gemeinde Ebermannsdorf so aktiv ist und wir freuen uns für den Erfolg des Förderprogramms mithelfen zu können.“ Das ZEN habe die Aufgabe, die Menschen im Landkreis und die Gemeinden über Klimaschutz und Energiesparen zu informieren und zu unterstützen. Projektleiter Karl-Heinz Hofbauer vom ZEN wird die Anträge von der Gemeinde entgegennehmen und auf Plausibilität prüfen. Wie Hofbauer sagte, habe man den Landkreisgemeinden bereits angeboten, sie bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. „Wir freuen uns, dass jetzt Ebermanndorf die Vorreiterrolle übernommen hat.“ Und: „Unsere Unterstützung für Ebermanndorf ist natürlich kostenlos.“ Das ZEN hofft, dass viele Gemeinden im Landkreis es den Ebermannsdorfern in Zukunft nachmachen werden. Bürgermeister Meidinger und Scheid zeigten sich erfreut, dass das gemeindliche Förderprogramm so gut angenommen wird.

Weitere Infos zum Förderprogramm ->

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V.li.: Landrat Richard Reisinger, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Michaela Basler und Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach Joachim Scheid freuen sich auf viele Bewerbungen für die Grüne Hausnummer und den Naturgarten. Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Amberg-Sulzbach. Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) bietet seit Oktober 2016 allen Haushalten die Möglichkeit, sich für die „Grüne Hausnummer“ zu bewerben. Bis heute wurden im ganzen Landkreis Amberg-Sulzbach schon über 80 Grüne Hausnummern verliehen und nahezu in jeder Kommune sind sie zu finden. Und wo ein Haus steht ist meist auch ein Garten. Aus diesem Grund hat sich das ZEN zu einer Kooperation mit dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Amberg-Sulzbach e.V. entschlossen. Über das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ sollen auch die Bewerber der Grünen Hausnummer ab sofort die Möglichkeit bekommen, sich zeitgleich auch für den Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach zu bewerben und ihn zudem zertifizieren zu lassen. Die Vergabe der „Grünen Hausnummer“ erfolgt nach einem Punktekatalog, der nahezu alle Aspekte umweltgerechten Bauens und Wohnens umfasst. Bei 100 Punkten für das Wohnhaus (70 Punkten für die Wohnung), kann der Bewerber die „Grüne Hausnummer“ erhalten. Sie wird jedes Jahr im Herbst bei der Umwelt- und Energieausschusssitzung des Landkreises durch Landrat Richard Reisinger verliehen. Die Bewerbungsunterlagen für die „Grüne Hausnummer“ können im ZEN (Hauptstraße 5, 92224 Ensdorf) angefordert oder auf der ZEN-Homepage (www.zen-ensdorf.de) heruntergeladen werden. Um eine schnelle Bearbeitung zu gewährleisten, sollten dem Antrag die vollständig ausgefüllten Unterlagen beigefügt werden. Aus diesen sollte hervorgehen, worin die ökologische Qualität des Hauses bzw. der Wohnung besteht. Die beim Zusammentragen der Pläne, Rechnungen und Bilder entstehende Mühe wird sich durch das wertsteigernde Gütesiegel lohnen und mit der Zeit auch im Geldbeutel widerspiegeln. Fachleute werden die Unterlagen, die selbstverständlich vertraulich behandelt werden, prüfen und sich für eventuelle Erläuterungen an die Bewerber wenden. Das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ zeichnet wiederum Gartenbesitzer aus, die ihren Garten artenreich und naturnah anlegen und somit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt leisten. In Zeiten von Artensterben, Flächenversiegelung, Ressourcenknappheit und Klimawandel gewinnt der Garten als ökologischer Lebensraum eine immer größere Bedeutung. Die Anmeldung zur Zertifizierung kann bei der Kreisfachberatung Gartenbau Amberg-Sulzbach (Michaela Basler, michaela.basler@amberg-sulzbach.de, 09621/39239) erfolgen. Nach erfolgter Anmeldung wird von zwei Prüfern die Erfüllung der vorgegebenen Kriterien bewertet und nach erfolgreichem Rundgang Plakette und Urkunde beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege beantragt und die Auszeichnung öffentlichkeitswirksam verliehen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Initiative ein schönes Mittel ist, um Menschen langfristig mitzunehmen und für Energieeinsparung und den Nachhaltigkeitsgedanken sowie für ökologisches Handeln zu begeistern“ betont Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. Das Projekt „Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach“ ist weiterhin ein eigenständiges Projekt und wird selbstverständlich auch unabhängig von der Grünen Hausnummer durchgeführt. Die beiden Kriterienkataloge zur „Grünen Hausnummer“ sowie „Naturgarten – Bayern blüht“ stehen ab sofort unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zum Download bereit. Weitere Informationen sind auch unter www.gbvas.org einsehbar. Und wer noch keinen Naturgarten hat und gerne einen gestalten möchte, kann sich Tipps aus der Broschüre des Naturparks Hirschwald holen. Die Anleitung ist ebenfalls auf der ZEN-Homepage unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zu finden.

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Bild: Linda Trager (ZEN e.V.)

Amberg-Sulzbach/Amberg. Vom 30. April bis 9. Mai 2021 fand die Klimaschutzwoche „Raum für mehr“ als Kooperation des Landkreises Amberg-Sulzbach, des Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) und der Stadt Amberg statt. Neben einem vielfältigen Programm an Online-Veranstaltungen zu klimaschutzbezogenen Themen, wie dem intermodalen Verkehrskonzept, PV-Strom, E-Mobilität, Klimagerechtigkeit und klimafreundlichen Finanzen wurden auch Hybrid- und Live-Veranstaltungen angeboten. So fand die Wanderung „Der Hirschwald wandelt sein Gesicht – Schützen durch nützen. Forstwirtschaft als aktiver Klimaschutz“ per Live-Schaltung statt. Insgesamt wurde die Klimaschutzwoche von rund 200 Menschen aus der Region angenommen. In Kümmersbruck konnten die Reparateure/innen im Klima- und Repair-Café am 9. Mai u.a. Staubsauger, Heckenschere und Heißklebepistole wieder auf Vordermann bringen und damit rund 300 kg Treibhausgase im Vergleich zu einem Neukauf vermeiden. Weitere direkte Treibhausgaseinsparungen fanden während der Klimaschutzwoche im Team-Radwettbewerb STADTRADELN statt. Dort wurden rund 9 Tonnen Treibhausgase im Vergleich zum Autofahren vermieden. Eine Teilnahme am STADTRADELN ist unter www.stadtradeln.de/amberg noch bis 21. Mai möglich. Dank der Online-Formate kann auch über die Klimaschutzwoche hinaus ein Teil des vielfältigen Programms aufrechterhalten werden. Folgende Angebote sind unter www.zen-ensdorf.de/klimaschutzwoche.html weiterhin abrufbar:

  • Präsentation zu „Die Öko-Modellregion als Baustein einer klimafreundlicheren Landwirtschaft“ von Annika Reich, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg
  • Vortrag „Klimaskeptiker – Argumente und deren Widerlegung“ von Michael Zeitler
  • Podcast „Klimaschutz im Bistum Regensburg“ von und mit Beate Eichinger, Umweltbeauftrage des Bistums, und Simone Summerer, Klimaschutzmanagerin des Bistums
  • Podcast „Foodsharing – Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung“ von und mit Elena Singer, Foodsharing Amberg und Umgebung
  • Lesung „Die Klimaschweine“ von Gabriele Gauder, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadtbibliothek Amberg (abrufbar bis 24. Mai)

Ein Teil der abgesagten Präsenzveranstaltungen in der Klimaschutzwoche wird im Sommer nachgeholt. Darunter fallen das Repair-Café Amberg, die Aktion „Freiräumen“ mit jungen Menschen in Kooperation des LJKE Bayern e.V., die Veranstaltungen des Bund Naturschutz Ortsgruppe Amberg-Kümmersbruck mit der Radltour „Kleine Tour zu Amberger BN-Grundstücken“ und der Waldführung „Das Klima ändert sich – der Wald auch“ sowie die „Watt-Wanderung Solar“ des Solarenergie-Fördervereins Amberg/Amberg-Sulzbach e.V. Das Klima- und Repair-Café des Landkreises wird voraussichtlich wieder monatlich im Landkreis durchgeführt. Zu Fragen rund um die Klimaschutzwoche wenden Sie sich gerne an Yvonne Busch, Geschäftsassistenz des ZEN e.V., unter 09624 903646 | y.busch@zen-ensdorf.de, an Joachim Scheid Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach unter 09624 9224526 | j.scheid@zen-ensdorf.de oder an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg Corinna Loewert unter 09621 10-2403 | Corinna.Loewert@Amberg.de. 2022 wird die Klimaschutzwoche vom 29. April bis 8. Mai stattfinden.

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Kontakt

Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e. V.
Hauptstraße 5
92266 Ensdorf

Telefon: (+49) 09624 | 90 36 46
Telefax: (+49) 09624 | 90 36 47
Email: zen@zen-ensdorf.de

 

Büro-Öffnungszeiten:

Montag – Mittwoch   8.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag                 8.00 bis 17.30 Uhr

Freitag                          8.00 bis 14.00 Uhr

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